Eine Regenbogen-Bootsbauer-Geschichte
für Alle ab 4
von Franziska Steiof
Es ist eine alte Geschichte. Eine unvorstellbar alte Geschichte. Eine unvorstellbar ziemlich sehr alte Regenbogen-Bootsbauer-Geschichte… von vielen Tieren, einer großen Flut… und von einem Mann der Noah hieß und seiner Frau.
Sie sind ein streitlustiges Paar, das zur Rettung Aller in Windeseile eine Arche bauen soll! Doch: Wie groß muss ein Schiff für alle Tiere der Welt sein? Dürfen auch eklige Spinnen und cylonesische Nacktschnecken an Bord? Wer oder was sind die Quilks? Und: Wer ist eigentlich der "Bestimmer"?
Noah und der große Regen - eine kleine poetische Geschichte über die Lust an der Macht, über Untergang, Rettung, Wiederanfang und einen großen alten Mythos.
Es spielen und erzählen: Kerstin Plewa-Brodam und Johannes Brinkmann
Regie: Stephan Rumphorst
Dauer: 60 Minuten
Gefördert durch das Kulturbüro der Stadt Essen und die Jugendstiftung des Bistums Essen.
Pressestimmen:
"Die Geschichte von 'Noah und der große Regen' ist zwar ein Erzähltheaterstück, doch die beiden Schauspieler machen viel mehr als das. Sie spielen - und wie rasant(!). Sie streiten - manchmal ganz schön heftig. Sie vertragen sich - zwischendurch immer mal wieder. Aber das Wichtigste ist: Sie haben richtig viel Spaß an der modernen Erzählung, die die biblische Geschichte von Noah mal ganz anders beleuchtet. Und das sieht man!
Im Stück von Franziska Steiof, das Stephan Rumphorst für die Studio-Bühne Essen rasant, detailreich und äußerst liebevoll in Szene gesetzt hat, geht es natürlich um die Flut, die Gott schickt, weil sich die Menschen nur noch streiten. Und es geht um die Tiere, die Noah und seine Frau paarweise mit auf die große Arche nehmen sollen.(...)
Neben erstklassiger Unterhaltung verfolgt man im 'STUDIO' auch das Ziel, dem Publikum etwas mit auf den Weg zu geben: Am Ende haben nicht nur die biblischen Figuren gelernt, was Zusammenleben, Beziehungsstress und Zweisamkeit ist, sondern auch, dass die Umwelt ein hohes Gut ist, mit dem wir nicht achtlos umgehen sollten.(...)
Gelingen kann dies durch ein brilliantes Schauspiel-Paar, das gleichwertig agiert und das Publikum von der ersten bis zur letzten Minute völlig in seinen Bann bzw. in die Arche zieht. Herrlich, wie wie Kerstin Plewa-Brodam und Johannes Brinkmann streiten, sich versöhnen, sich amüsieren und wie sie in die verschiedenen Rollen schlüpfen.(...)
Ein Stück für die ganze Familie, das unterhaltsam und lehrreich ist und seinesgleichen sucht. Eine Inszenierung, die man so schnell nicht vergisst!" (Stadtspiegel Essen)
"Ein streitlustiges Paar, ein großes Schiff und alle Tiere dieser Welt: 'Noah und der große Regen' begeistert kleine und große Zuschauer." (WAZ)
Zuschauerstimmen:
"Poetische Bilder, überzeugende Schauspieler und eine Geschichte, die nicht nur die Kleinen eine Stunde lang verzaubert, sondern auch für die Großen so manchen Denkanstoß bereithält - was will man mehr? Eine gelungene Inszenierung! Noch viele schöne Vorstellungen wünscht Euch Jutta."
"Im Namen des Kuratoriums der Jugendstiftung des Bistums Essen möchte ich mich nochmal herzlich für die Einladung zur Premiere des Stücks 'Noah und der große Regen' bedanken. Mit großer Freude habe ich mir das Stück angesehen, an vielen Stellen habe ich geschmunzelt, oder auch herzhaft gelacht. Den großen und kleinen Zuschauern rings um mich herum ging es wohl ebenso und ich bin davon überzeugt, dass sie, genau wie ich, an einigen Stellen auch ins Grübeln gekommen sind. Das Engagement und die großartige Mimik der beiden Darsteller haben die gekonnte Übertragung des Bibeltextes auf die Bühne abgerundet. Toi, toi, toi für die weiteren Aufführungen. Mit freundlichen Grüßen, Anja Mohr"
Premiere im STUDIO: 06. Februar 2011, 15:00 Uhr
Die nächste öffentliche Vorstellung im STUDIO:
im Herbst 2012
Die nächsten Gastspiele:
Vom 16. bis 20. Mai 2012 gastiert "Noah und der große Regen" beim Liverpool International Theatre Festival in Nova Scotia / Canada und am 25. Juni 2012 im Kultur- und Tagungszentrum Wichern, Dortmund

Die Studio-Bühne kommt mit dieser Produktion auch gerne „mobil“ zu Ihnen: in die KITA, den Kindergarten, die Grundschule, die Kirche, die Moschee, die Synagoge etc. und bietet im Zusammenhang mit einer Vorstellung auch gerne eine theaterpädagogische Begleitung und/oder praxis-bezogene Handouts an, die Anregungen geben, wie die Themen des Stückes im weiteren pägagogischen (Unterrichts-)Kontext (spielerisch) aufbereitet werden können.
Info-Flyer zum Download (PDF, 3,2 MB):

Video und Fotogalerie auf 
Weitere Infos:
"Es ist eine alte Geschichte. Eine unvorstellbar alte Geschichte. Eine unvorstellbar ziemlich sehr alte Regengeschichte …" - Die Geschichte von der Sintflut und ähnliche mythologische Fluterzählungen sind aus vielen Kulturen bzw. Kulturkreisen überliefert und konfessionsübergreifend in den „großen“ Religionen und den Symbolen des Regenbogens und der Friedenstaube verankert:
Nach der biblischen Erzählung wollte der Gott JHWH die Menschheit wegen ihrer Sündhaftigkeit auslöschen, erbarmte sich aber Noahs und dessen Familie wegen seiner Frömmigkeit. In der Arche konnte Noah sich, seine Frau, seine Söhne und deren Frauen sowie viele Tiere vor einer Vernichtung durch die Sintflut retten und sicherte so den Fortbestand der Menschen und Tiere auf der Erde. Nach der Flut übergab JHWH die Verantwortung über die Erde den Menschen. JHWH schließt einen Bund mit Noah und setzt den Regenbogen als Bundeszeichen in die Wolken.
Im Koran ist die einundsiebzigste Sure nach Noah benannt; in dieser Sure sind die Bitten und Drohungen des von Gott gesandten Noah beschrieben, die die Menschen zur Umkehr bewegen sollten.
Der Talmud leitet aus der biblischen Noah-Erzählung den Noachidischen Bund und dazu gehörige sieben Noachidische Gebote ab. Diese sind nach jüdischem Verständnis allen Menschen vermacht.
Auch im Neuen Testament wird die Arche Noah erwähnt, in den Apokryphen finden sich Spuren Noahs und selbst das auf mindestens ca. 2800 v. Chr. datierte Gilgamesch-Epos berichtet von einer Flut.
Auf theatralischem Weg wird in Noah und der große Regen dieser große Mythos inhaltlich für Kinder (ab 4 Jahre) aufbereitet und anschaulich in ein frisches Gewand gehüllt. Kurzweilig und zeitgemäß wird die Geschichte von der Sintflut - und wie es dazu kam – erzählt. Kindern wird mit damit eine tief verankerte, gemeinsame kulturelle Wurzel auf unmittelbar sinnlich erfassbarem Weg näher gebracht. Sie entdecken ganz spielerisch - über Religions-zugehörigkeiten hinweg - das Verbindende in dem gemeinsamen Kulturgut und sie werden sensibilisiert für die Erkenntnis, dass „wir alle in einem Boot sitzen“: in einem empfindlichen, zerbrechlichen Boot, das im „kleinen“ Lebensgefüge/-raum / dem menschlichen Miteinander wie im „großen“ gesellschaftspolitischen Kontext/ökologischen Gleichgewicht eigenverant-wortlich ge- und beschützt werden muss.
Presse-Downloads:
Pressefoto 1 "Noah" (JPG, 4,5 MB)
Pressefoto 2 "Noah" (JPG, 4,4 MB)
Pressefoto 3 "Noah" (JPG, 1,4 MB)
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