| Patrick Anderthalb |
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Zwei Männer wünschen sich ein Kind – und es kommt: Patrick, 15, vorbestraft!Eine heiter und mutig gegen den Strich gebürstete Familienkomödie aus Schweden von Michael Druker - aus dem Schwedischen von Dirk H. Fröse Gunnar und Sven leben in einer eingetragenen Partnerschaft und wünschen sich schon lange, ein Kind zu adoptieren. Endlich haben sie von den schwedischen Behörden eine Ausnahmegenehmigung erhalten. Die Vorfreude ist groß, der Kinderwagen gekauft, die Windeln liegen bereit und jeden Augenblick erwarten sie die Ankunft von Patrick, 1½ Jahre alt. Doch durch ein Versehen beim Sozialamt steht der vorbestrafte Patrick, 15 Jahre alt, in der Tür. Zudem ist Gründonnerstag und die Behörde über die Feiertage geschlossen. Was für eine gelungene Osterüberraschung! Nun müssen sich die drei trotz aller aufeinanderprallenden Vorurteile irgendwie miteinander arrangieren… Patrick: "Du bist der Letzte auf diesem Planeten, den ich zum Vater haben möchte!" In "Patrick Anderthalb" treffen zwei Lebenswelten aufeinander, die beide außerhalb der gesellschaftlichen Normen stehen: Auf der einen Seite das schwule Paar mit Kinderwunsch, auf der anderen Seite der vorbestrafte Jugendliche, mit dem keiner etwas zu tun haben will. Der Behördenfehler wird zum Auslöser nicht nur für komische Situationen und Verwicklungen sondern auch für wichtige Veränderungen im Leben aller drei. Das Stück ist eine spielerische Einladung, der Frage nach männlicher Identität, überlieferten Rollenmodellen und den Ursachen von Homophobie und Vorurteilen nachzugehen. Gemeinsam mit den Figuren können sich die Zuschauer auch auf die Suche nach neuen Männer- und Väter-Bildern sowie Familienentwürfen jenseits der etablierten Normen begeben. Dass dies nicht nur von Verunsicherung und Frust gekennzeichnet sein muss, sondern auch heiter und phantasievoll sein kann, das stellt "Patrick Anderthalb" unterhaltsam und eindrücklich unter Beweis. Mit: Johannes Brinkmann, Michael Steinhorst und Richard Wilke Regie: Stephan Rumphorst Dauer: 80 Minuten, keine Pause Pressestimmen:"Ein schwules Pärchen adoptiert einen jugendlichen Vorbestraften: mit der ungewöhnlichen Komödie 'Patrick Anderthalb' hat die Studio-Bühne einen echten Hit gelandet." (NRZ) "Fast Sitcommäßig gewährt die Komödie 'Patrick Anderthalb', die jetzt ihre Premiere in der Studio-Bühne feierte einen Einblick in das Alltagsleben eines homosexuellen Paares. Sven und Gunnar wollen einen anderthalbjährigen Jungen adoptieren. Durch einen Behördenfehler steht jedoch ein 15-Jähriger vor der Tür: Patrick ist wegen Totschlags vorbestraft und zudem Schwulenhasser. Anders als in diesem Genre oft üblich, gibt Regisseur Stephan Rumphorst seine Charaktere jedoch nicht der Lächerlichkeit preis. Dies gelingt ihm auch Dank Johannes Brinkmann und Michael Steinhorst, die das Paar liebenswürdig verkörpern. Herausragendes leistet allerdings der erst 17-Jährige Richard Wilke: Er schafft es, seinen Patrick zwischen innerlich brodelnder Aggressivität, Verschlossenheit und zögerlich aufkeimender Lebensfreude perfekt auszupendeln." (WAZ)
"Aktuell, amüsant, nuancenreich, überzeugend - Ein erfrischender Abend." (theater pur)
"Das schwedische 3-Mann-Stück, eine ernsthafte Komödie, ist spätestens durch die Verfilmung 'Patrik 1,5' international bekannt. Nun führt die kleine, aber engagierte Studio-Bühne Essen das Stück auf. Stephan Rumphorsts Inszenierung ist witzig und absichtlich nicht schrill." (box) "Patrick Anderthalb" aus der Feder des schwedischen Autors Michael Druker ist anders, als so manche Komödie, aber trotzdem ein grandioser Spaß, der einen kurzweiligen Theaterabend in Top-Besetzung bietet." (Stadtspiegel) "Mit 'Patrick Anderthalb' beweist die Studio-Bühne Essen nach dem Schwulenverfolgungsdrama 'BENT' (2008) ein weiteres Mal, dass sie sich an Themen herantraut, die in den großen Schauspielhäusern nicht unbedingt zu sehen sind. Das ist gut, mutig und hoffentlich nicht das letzte Mal." (dbna.de)
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