Gestaltungselement

Drama, Wahnsinn, Kinderlachen – Theater Hautnah

Spielzeit 2020/2021

Der stumme Diener

Schauspiel von Harold Pinter

Deutsch von Michael Walter

Ben und Gus sind Profikiller. Sie erledigen ihre Jobs immer nach demselben Muster, ohne mit der Wimper zu zucken, ohne Fragen zu stellen: ein anonymer Auftrag, ein vorbereiteter Treffpunkt, ein namenloses Opfer. Dieses mal wurden sie in einen fensterlosen Kellerraum kommandiert. Eine echte Absteige: Die Klospülung geht nicht und selbst einen Tee kann man sich nicht kochen – und das in England! Während der nervenzehrenden Warterei erhalten Gus und Ben plötzlich bizarre Anweisungen über einen Speiseaufzug, den „stummen Diener“. Nur einer scheint zu wissen, warum sie wirklich hier sind…

„Hör auf nachzudenken, halt den Mund und mach deine Arbeit.“

Im Stil des absurden Theaters schrieb der britische Nobelpreisträger Harold Pinter 1957 mit „Der stumme Diener“ ein zeitloses Gangsterdramulett, das Psychothriller, Krimi und Komödie zugleich ist: Zwei Männer, deren kompromissloses Pflichtbewusstsein jegliches Gewissen und jede Eigeninitiative zugunsten einer höheren Macht ausgelöscht zu haben scheint.

Mit: Carsten Faseler, Sebastian Hartmann und Rebecca Müller.

Regie: Gordon K. Strahl

Dauer: 75 Minuten

Premiere: 23.09.2009

Derniere: 14.05.2010

Aufführungsrechte: Deutscher Theaterverlag, Weinheim

Gefördert vom Kulturbüro der Stadt Essen

Pressestimmen

„Ein Machtkampf zwischen Gewissen, Selbstbestimmung und Anpassung (…) Carsten Faseler verkörpert auf beeindruckende Weise den erfahrenen, stumm dem System folgenden Profikiller Ben. Im jüngeren Gus (Sebastian Hartmann) findet er einen hervorragenden Gegenpart. Mit seiner überzeugend gespielten, sensibleren, alles hinterfragenden Art gewinnt Hartmann das Publikum für sich.“

NRZ

„Ein komisch grausiges Gangsterdramulett (…) Die Schauspieler überzeugen und halten die Spannung über den Abend aufrecht, an dem ja eigentlich nichts geschieht. Verdienter, reichhaltiger Applaus am Ende eines faszinierenden Stückes.“

theater pur

 

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Pressestimmen

„Ein Machtkampf zwischen Gewissen, Selbstbestimmung und Anpassung.“

nrz

„Verdienter, reichhaltiger Applaus am Ende eines faszinierenden Stückes.“

Theater pur