Karten

Love Letters

Szenische Lesung von A.R. Gurney

80 Minuten

In der Schule schreiben sie sich Zettelchen, später während ihres gesamten Lebens Briefe. Sie finden nie zueinander und sind doch auf ewig verbunden: Melissa und Andy, eine Frau, ein Mann – zwei ganz verschiedene Leben. Sie aus vermögendem Haus, die in einer eigennützigen Umwelt zerbricht, er rücksichtslos um Wohlstand und Ansehen kämpfend. Ein Briefwechsel um triviale Begebenheiten und substanzielle Auseinandersetzungen, intelligent, frech, komisch und melancholisch. Zwei Menschen, die nie ganz zueinander finden und doch nie ganz voneinander lassen können. Erst im letzten Brief erfahren wir die tieferen Sehnsüchte und die Offenheit gegenüber dem allzu oft Verschwiegenen. Briefe einer leisen, großen Liebe.

Ich dachte, Dir würde diese Karte gefallen. Es ist ein Druck von dem Künstler Hiroshige aus dem 19. Jahrhundert. Er heißt: „Zwei Liebende treffen sich auf einer Brücke im Regen“. 

ANDY

Du gerissener Hund! Wirst Du auf Deine alten Tage raffiniert? Versuchst Du mir irgendwas zu SAGEN? Wenn ja, sag mir MEHR!

MELISSA

Mit: Sina Hentschel und Andreas Gruber

Regie: Andreas Gruber

Dauer: 80 Minuten

Premiere: 01.10.2021

Rechte: Per H. Lauke Verlag, Hamburg

Galerie

Love Letters | Szenische Lesung von A.R. Gurney | Mit: Sina Hentschel und Andreas Gruber | Regie: Andreas Gruber | Fotos: Frank Vinken Love Letters | Szenische Lesung von A.R. Gurney | Mit: Sina Hentschel und Andreas Gruber | Regie: Andreas Gruber | Fotos: Frank Vinken Love Letters | Szenische Lesung von A.R. Gurney | Mit: Sina Hentschel und Andreas Gruber | Regie: Andreas Gruber | Fotos: Frank Vinken

Pressestimmen

„Sie schreiben sich lebenslang Liebesbriefe – und werden nie ein Paar. In der Studio-Bühne Essen erzählt ‚Love Letters‘ die berührende Geschichte. Sie im roten Partykleid, er in Hemd und Anzughose. Zum Hit ‚Memories‘ von Maroon 5 treten Melissa Gardner (Sina Hentschel) und Andrew Makepaece (Andreas Gruber, der auch Regie führt) auf die Bühne. Mit dem bekannten Popsong über glückliche Zeiten und Erinnerungen, die bei dem ein oder anderen Drink wach werden, hat die Studio-Bühne den musikalischen Rahmen perfekt gesteckt … Mit ‚Love Letters‘ … hat sich das Freie Theater an der Korumhöhe in Kray einen modernen Klassiker geangelt. Das Drama war in seinem Genre 1990 für den Pulitzer-Preis nominiert. Weltweit haben es bereits viele Theater auf die Bühne gebracht. Doch die Krayer Inszenierung kann sich sehen und vor allem hören lassen … Die Tragik des Plots vermitteln die größtenteils an einem Tisch nebeneinander sitzenden Darsteller wunderbar gefühlvoll. Sie betonen gezielt, lesen leise oder laut vom Blatt, legen Pausen ein oder untermalen die Sätze brillant mit Gesten oder passender Mimik … Das lebhafte Lesen der zwei Darsteller lässt die „Love Letters“ in Gedanken wie zu einem Film werden. So berührend, dass es manchem Zuhörer Tränen in die Augen treibt … Großer Beifall!“

WAZ